Mapping der digitalen, kooperativen Ökonomie

Im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird die Netzwerkarbeit des Projekts „Platform Coops“ gefördert. Als einer der Meilensteine haben die Netzwerkmanagmenteinrichtung K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH und die Innovationsagentur Platform Cooperatives Germany eG ein „Mapping der digitalen, kooperativen Ökonomie“ gestartet.

Die Grundidee besteht darin kollaborativ arbeitende Unternehmen, demokratisch geführte Genossenschaften und innovative Platform Coops ausfindig zu machen und ihnen gleichzeitig eine Bühne für ihre Leistungsangebote, Vernetzungsmöglichkeiten und unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zu bieten. Dabei entsteht gleichzeitig eine umfassende Datenbank, welche die Akteurslandschaft der digitalen, kooperativen Ökonomie in Umfang und Ausrichtung widerspiegelt.

Um einen statischen Mappingansatz samt schnell redundanter Datensätze zu vermeiden, keine Datenengpässe aufgrund einer zentralen Handhabung zu riskieren  und zudem unsere Netzwerkwerte wie u.a. Offenheit, Mitbestimmung und Kollaboration zu leben, soll das Mapping ein Gemeinschaftsprojekt seiner Teilnehmer werden.

Statt einer reinen Visualisierung der Akteure der digitalen, kooperativen Ökonomie soll ein von allen Teilnehmern gestalteter Rahmen (z.B. eine Datengenossenschaft) und ein kontinuierlicher Austausch (z.B. eine unternehmensübergreifende Innovationsplattform) entwickelt werden, so dass den gemappten Unternehmen ein Mehrwert durch Kollaboration getreu dem Motto „größter gemeinsamer Faktor statt kleinster gemeinsamer Nenner“ entsteht. Auf dieser Basis können Genossenschaften ihre Innovationsprojekte gleichgesinnten Unternehmen und der erweiterten „Platform Coops“ Community vorstellen, peer-to-peer Feedback erzeugen, Umsetzungspartner finden oder auch ihre Leistungsangebote einbringen. Ziel ist es ein nachhaltiges Innovationsnetzwerk mit samt seinem Netzwerkmanagement (u.a. Moderation, Impulse setzen, Lösungen aufzeigen) auch über die IGP-Förderperiode hinaus zu sichern und ausgewählte Informationen via Mapping der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Vor diesem Hintergrund möchten wir Euch einladen, die Grundidee des Mappings und die Perspektive eines genossenschaftlichen Innovationsnetzwerks zu diskutieren, sowie gemeinsame Lösungsbausteine zu finden. Im Rahmen der gemeinsam zu entwickelnden IGP-Innovationsroadmap könnte die Umsetzung dieses Vorhabens und Eure Teilnahme vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden.